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Der Bundestrainer geriet ins Schwärmen, der Gelobte überraschte sich selbst und war überglücklich:Zum     Abschluss der nordischen Paraski-Weltmeisterschaft im kanadischen Prince George hat Martin Fleig imLanglauf  über 15 Kilometer seine zweite Goldmedaille gewonnen und dabei sogar gesundheitlichen Problemen getrotzt. Der kanadische Winter zeigte sich in Prince George imHerzen der Provinz British Columbia noch einmal von seiner erbarmungslosen Seite.Weil um9 Uhrmorgens (Ortszeit) am Sonntag minus 22 Grad herrschten, musste der Start des Langlauf-Rennens über die langen Distanzen der Sitzskiathleten um eine Stunde verschoben werden. Als es losging, zeigte sich Martin Fleig vom Ring der Körperbehinderten Freiburg hellwach – und erfolgshungrig.Nach der ersten Runde noch Zweiter hinter demUS-AmerikanerDaniel Cnossen setzte sich der 29-jährige Gundelfinger bald an die Spitzenposition und gab diese bis zum Ende nicht mehr her. Mit sehr konstanten Rundenzeiten zog er seinen Kontrahenten den Zahn, die immer mehr Boden auf den Führenden verloren. Am Ende kamFleig auf eine Zeit von 47:53,8Minuten und distanzierte Taras Rad (Ukraine/ 49:06,1) und Dzmitry Loban (Weißrussland/ 49:42,6) deutlich. Besonders bemerkenswert: Der neue Langlauf-Doppelweltmeister hatte sich in den vergangenen Tagen einen Infekt eingefangen und ging gesundheitlich angeschlagen ins Rennen. „Ich hatte deswegen keinerlei Erwartungen. Aber ich hatte fantastische Skier und habe gleich zu Beginn gemerkt: Irgendwie geht es voll gut“, sagte ein überglücklicher Martin Fleig. Damit beeindruckte er auch den Bundestrainer. „Daswar ausmeiner Sicht das beste Rennen, das er bis jetzt überhaupt gemacht hat. Technisch allerhöchstes Niveau. Er hat die Konkurrenz  förmlich zerstört“, lobte Ralf Rombach. neunköpfigen deutschen Team das 15 Edelmetall dieser WM, das ist eine Medaillemehr als 2017 bei denWeltmeisterschaft im eigenen Land (Finsterau/BayerischerWald).Fünf Gold-, drei Silber- und sieben Bronzemedaillen – diese starke Bilanz brachte Rombachs Team auf Platz drei der Nationenwertung hinter der Ukraine und denUSA. „Mit derMenge an Medaillen habe ich nicht gerechnet“, gibt der Bundestrainer zu. Erfolgreichste deutsche Athletin wurdeClara Klug, diemit GuideMartin Härtl dreimal Gold und zweimal Bronze holte.„Das istmehr, als ichmir hätte erträumen können. Natürlich bin ich mit Erwartungen hergefahren, aber dass es gleich dreimal imBiathlonmitGold klappt, ist schon ziemlicherWahnsinn“, sagte die 24-Jährige vom PSV München. Martin Fleig gewann zweimal Gold und zweimal Silber und verkündete: „An diese WM werde ichmich für immer erinnern.“Die deutsche F O T O : B O B F R I D / C A N A D I A N P A R A L YMP I C C OMI T T E E Dauerbrennerin Andrea Eskau holte einmal Silber und dreimal Bronze, zudem gab es jeweils Bronze für dieDebütantin Johanna Recktenwald und die Mixed-Staffel. „Ich bin sehr zufrieden. Alle von uns haben in mindestens einem Rennen ihre beste Leistung abrufen können. Wir haben als Team wiedersehr gut harmoniert.Darin sehe ich einen der Schlüsselfaktoren“, sagte Rombach.
Link Siegerehrung 7,5km Langlauf

http://www.badische-zeitung.de/behindertensport/martin-fleig-aus-gundelfingen-holt-sein-zweites-wm-gold-in-kanada--167091454.html?fbclid=IwAR2z8rhDzpvhP_NCTAqEo0RKwWFRaw_TgjEBVp6A9QdxqdGhiWF5y4BvtHI

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