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Der 27-jährige Martin Fleig ist querschnittsgelähmt. Der Leistungssportler arbeitet im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald. Dies erwähnte auch der anwesende Präsident des Badischen Sportbunds, Gundolf Fleischer, in seinem Grußwort und verwies darauf, wie wichtig eine solche duale Karriere sei. Spitzensportler müssen aus seiner Sicht einen Beruf haben, damit sie nach der Karriere oder bei einer Verletzung ausreichend abgesichert sind. Fleischer verortete Fleig in der Weltspitze und nannte ihn ein "Beispiel für viele junge Nachwuchssportler".
Auch Erwin Grom, der Präsident des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes war anwesend. Er lobte Fleig ebenfalls, drosselte aber den Erwartungsdruck an den Sportler: "Wir erwarten nicht, dass sie Medaillen gewinnen, sondern, dass sie über die eigenen Grenzen hinaus gehen." Darauf komme es im Sport an. Der für Fleig zuständige Bundestrainer der Paranordics, Ralf Rombach, stellte in seiner Rede heraus, wie außergewöhnlich Fleigs Leistung ist. Für seinen Erfolg sei die Unterstützung durch die Familie und insbesondere die der Mutter mitentscheidend gewesen: "Sonst wäre es nie so weit gekommen."

Martin Fleigs Erfolg

Martin Fleig hat bei der diesjährigen Weltmeisterschaft der Sportler mit Behinderung in Finsterau zwei Gold- und eine Bronzemedaille im Biathlon sowie eine Bronzemedaille im Langlauf gewonnen. Zudem hat er den Biathlon-Gesamtweltcup im japanischen Sapporo gewonnen. Fleig startet für den Ring der Körperbehinderten Freiburg.