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Doppelweltmeister Martin Fleig trägt sich ins Goldene Buch der Gemeinde Gundelfingen ein


Erfolgreicher kann eine Saison nicht sein, erklärt Bürgermeister Raphael Walz (Bild li) in seiner Laudatio.

Zweimal Gold (Biathlon) und zweimal Bronze (Biathlon und Langlauf) in der Weltmeisterschaft – und die Kristallkugel für den Gesamtsieg im Biathlon Weltcup sind die sagenhafte Erfolgsbilanz von Martin Fleig in der Saison 2016/2017 der Sportler mit Behinderung. Unbändiger Wille zum Erfolg, Trainingsfleiß und Leidenschaft sind vonnöten, wenn man in der Weltspitze mitmischen will. „Das ist eine wahnsinnige Leistung“, so der Bürgermeister weiter. Jede Woche sieben bis neun Trainingseinheiten im Kraftraum, mit dem Handbike, beim Schwimmtraining oder dem Skiroller, sommers wie winters, bedeute das, auf viel persönlichen Freiraum zugunsten des Leistungssports zu verzichten. In seinem Grußwort führte der Präsident des Badischen Sportbundes Gundolf Fleischer aus, dass diese Erfolge nur dadurch möglich sind, wenn den Sportlern eine „Duale Karriere“zugänglich gemacht wird. Leistungssport und Beruf müssen in Einklang gebracht werden, sodass nach dem Ende der sportlichen Karriere sich die berufliche anschließt. gewesen.

Ausdrücklich dankt Fleischer deshalb der Landrätin Dorothea Störr-Ritter, für die es selbstverständlich war, die berufliche Zukunft von Martin Fleig beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald zu unterstützen.

Der Präsident des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Erwin Grom freute sich mit Martin Fleig über diesen außergewöhnlichen Erfolg und führte in seinem Grußwort aus, „wir erwarten nicht, dass sie Medaillen gewinnen, sondern dass sie über ihre eigenen Grenzen hinaus gehen, wenn dabei auch

noch Medaillen herausspringen, ist es umso schöner“. Zu den Gratulanten zählte auch die Ringerlegende Adolf Seeger.

Seeger hatte das Versprechen gegeben, dass er vor Martin Fleig den Hut zöge, wenn er von der Weltmeisterschaft eine Medaille nach Hause brächte. Jetzt waren es vier Medaillen und dazu noch der Sieg im Gesamtweltcup. Fünfmal zog Seger deshalb vor Martin Fleig den Hut. Der Cheftrainer des Nordic Paralympic Skiteams Ralf Rombach wies darauf hin, der Erfolg habe viele Väter; das Zusammenwirken von Leistungsbereitschaft des Athleten, der sportlichen Unterstützung der Verbände, aber auch ganz wesentlich der familiäre Rückhalt seien mitentscheidend gewesen. Gerhard Weber